Steinbruch Villigen — 1,28 km² Abbaugebiet in 3D.
Fünf Flüge, 1 338 Bilder, 1,28 km²: Für den Steinbruch bei Villigen im Kanton Aargau haben wir das gesamte Abbaugebiet mit Terrassen, Halden und Abbauwänden erfasst. Das georeferenzierte 3D-Modell mit 133 Millionen Punkten macht Geländeformen und Volumen direkt messbar.
Werte aus dem Qualitätsbericht der photogrammetrischen Auswertung.
Selbst drehen, zoomen, messen.
Steuerung: linke Maustaste dreht, Mausrad zoomt, rechte Maustaste verschiebt. Im Menü links stehen Messwerkzeuge für Strecken, Flächen und Höhen.


Kalk und Mergel für die Zementproduktion.
Im Steinbruch Gabenchopf am Geissberg bei Villigen (AG) werden seit den 1950er-Jahren Kalkstein und Mergel abgebaut. Das Material wird über ein rund vier Kilometer langes Förderband über die Aare zum Zementwerk Siggenthal transportiert. Teile des Areals sind als ökologisch wertvolle Naturfläche zertifiziert — ein Beispiel dafür, wie Abbau und Renaturierung nebeneinander stattfinden.
Fünf Flüge, ein nahtloses Modell.
Die Fläche von 1,28 km² wurde zwischen dem 2. und 9. Juli 2021 in fünf Flügen erfasst. Von 1 338 Bildern wurden 1 332 rekonstruiert und zu einem nahtlosen Modell zusammengeführt; die Bodenauflösung liegt bei rund 6,7 cm — genau richtig für Volumen- und Geländeauswertungen auf dieser Fläche.
Volumen, Böschungen, Abbaufortschritt.
Für Abbaubetriebe liefert die Befliegung, was sonst tagelange terrestrische Vermessung braucht: Halden- und Abbauvolumen, Böschungsneigungen, Höhenlinien und Orthofoto für die Abbauplanung. Wiederholte Flüge auf identischer Route zeigen den Abbaufortschritt und unterstützen Renaturierungs- und Genehmigungsnachweise.
Quellen zum Objekt: Aargauer Zeitung: Steinbruch Gabenchopf erhält Ökologie-Zertifikat
Ansichten aus dem Modell.






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